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Tipps & Tricks

Kleine Off-Road-Reifenkunde

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Wie im "großen Motorsport", ist die Reifenwahl auch bei den RC-Cars entscheidend.
Mit den falschen Reifen macht es einfach keinen Spaß! Kein Grip oder -manchmal noch schlimmer - zu viel Grip an der falschen Achse sorgen dafür, dass der Fahrspaß im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleibt!

Übersteuern, das heißt die Hinterachse hat die Tendenz zuerst in die Kurve zu gehen, oder noch blöder, aus einer Geraden eine Slalomstrecke zu machen.
Untersteuern, das heißt das Modell schiebt über den Kurvenradius hinaus, können einem die Freude am RC-Car vermiesen.

Nun kann man dies mit diversen Fahrwerkseinstellungen beeinflussen, aber auch ganz erheblich über die richtige Reifenwahl entscheidend korrigieren.

Außerdem sind die persönlichen Vorzüge zu berücksichtigen. Der eine hat lieber ein Modell, das "an der Vorderachse hängt" - also zum Übersteuern neigt - und der andere wiederum bevorzugt ein Modell, welches etwas über den Kurvenradius hinaus schiebt, also ein „ruhiges Heck“ hat.

Wobei man sagen kann, dass die zweite Variante, gerade für den nicht ganz so versierten Fahrer, zu empfehlen ist.

Beim Off-Road-Modell ist die Reifenwahl noch viel schwieriger als beim On-Roader!

Da gilt es erst einmal die beste Ausgangsbasis, je nach zu befahrendem Untergrund (wie z.B. auf Asphalt oder - wie bei vielen Off-Road-Rennstrecken inzwischen Standart - auf Teppichboden oder hartem, glatten Untergrund, losem Mutterboden, Gras oder losem Sand) durch die entsprechende Reifenwahl zu finden. Und häufig ist der zu befahrende Untergrund auch noch unterschiedlich und es gilt hier einen fahrbaren Kompromiss zu finden!

Dann gilt auch, wie im Regelfalle auch bei den Glattbahnern, ein weicher Reifen hat mehr "pack an". Will sagen, er verschafft bei gleicher Profilform etwas mehr Grip.

Eine ganz wichtige Sache, speziell bei den Off-Roadern, ist auch das individuelle Beschneiden des Reifens. Ein hohes kräftiges Profil sorgt dafür, dass das Fahrzeug so richtig Vortrieb hat, was ja auch wünschenswert ist. Aber es kann - je nach Geländeform - sehr störend sein, wenn große starke Noppen auf der Reifenaußenseite sind, sodass das Modell zum Beispiel in den Kurven mit diesen Noppen "einkantet" und aufgrund dessen eine Rolle macht, sich also überschlägt und, nach dem Gesetz der größten Gemeinheit, wie eine Schildkröte auf dem Rücken, sprich auf dem Dach, liegen bleibt.

Diese Tendenz zum Einkanten lässt sich durch das Abschneiden oder Kürzen der äußeren Noppen ganz erheblich beeinflussen. Und das ganz besonders bei den Reifen auf der Vorderachse. Ein guter, scharfer Seitenschneider oder auch eine gute, gerundete, kräftige Schere, können dabei sehr hilfreich sein. Es gibt natürlich auch Untergründe (wie loser Sand, oder auch ein harter Boden) bei denen ein kräftiges Profil, das aufgrund der Geländebeschaffenheit nicht einkantet, speziell für den Vortrieb, oder auch den Grip in der Kurve, von Nutzen ist. Also Profil außen abschneiden oder kürzen ist nicht das Allheilmittel.

Ganz wichtig ist natürlich auch die Haltbarkeit der Felgen. Je kräftiger das Profil des Reifens, um so größer ist die Belastung auf den Radmitnehmer. Und natürlich auch ganz besonders auf den Mitnehmer in der Felge sowie die Schlagfestigkeit des Außenrings und die Verschraubung des Reifens. Speziell diesen Anforderungen wird die MadMax Extreme Felge zu 100% gerecht! Es gibt keine haltbarere Felge!

Mit der folgenden MadMax-Reifentabelle möchten wir Ihnen die Wahl des "richtigen" Reifens erleichtern:



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